Unter Organisatorisches kannst du dir einen telefonischen 15-Min- Quick -Check- Termin buchen und bekommste ein kurze, knackige Beratung zu den nächsten Schritten für dich und dein Kind.
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Wenn dein Kind Mathe nicht versteht und DU nachts wach liegst – ist das kein Zufall.

Gleich vorweg:  Du bist nicht „zu emotional“. Du bist geprägt. Wie wir alle.

Viele Mamas werden innerlich sofort unruhig, sobald das Kind in der Schule strauchelt. Nicht, weil sie „übertreiben“, sondern weil Schule bei uns Erwachsenen oft tiefe Schubladen aufzieht: Leistung, Anerkennung, Sicherheit, Zukunft. Dein Nervensystem erinnert sich, auch wenn du längst „weiß“, dass es nur eine Phase sein könnte.

Hier ist eine Übersicht, die dir hilft, dich selbst besser zu verstehen ohne Schuldgefühl, ohne Druck.


Warum du so stark reagierst und warum das normal ist:

Wenn dein Kind Schwierigkeiten hat, kann es sich für dich anfühlen wie…

  • Alarm: „Oh nein, jetzt geht’s los.“

  • Kontrollverlust: „Ich muss sofort handeln.“

  • Bedrohung: „Was, wenn es nicht reicht?“

Oft ist das weniger eine Reaktion auf die aktuelle Note, sondern auf das, was dein Inneres damit verbindet: Wert, Sicherheit, Zugehörigkeit, Zukunft.


1) Dein inneres Erleben ist der „Verstärker“

Die gleiche Situation (z. B. eine 4 in Mathe) kann in dir ganz unterschiedliche Gefühle auslösen:

  • Stress/Enge :„Ich halte das nicht aus.“

  • Scham:„Was denken die anderen?“

  • Wut:„Warum strengst du dich nicht an?!“

  • Angst:„Wenn das so weitergeht…“

👉 Der wichtigste Punkt: Dein Kind spürt weniger deine Worte – und mehr deinen inneren Zustand.

Wenn du innerlich in Alarm bist, wird Schule für dein Kind schneller zu „Gefahr“ statt zu „Lernfeld“.


2) Deine Schulgeschichte wirkt mit,auch wenn du sie „abgehakt“ hast

Frag dich ganz freundlich:

  • War Schule für dich eher Druck oder Neugier?

  • Gab es viel Vergleich oder Bewertung?

  • Hast du gelernt: „Ich bin nur gut, wenn ich leiste“?

  • Gab es Kritik, Beschämung, Strenge oder Angst vor Fehlern?

Viele Mamas tragen unbewusst alte Sätze in sich wie:

  • „Reiß dich zusammen.“

  • „Das Leben ist hart.“

  • „Ohne Abschluss bist du niemand.“

  • „Fehler sind gefährlich.“

👉 Wenn dein Kind scheitert, wird oft dein damaliges Gefühl reaktiviert – nicht nur die heutige Situation.


3) Deine Prägung: Leistung = Sicherheit

Hinter Unruhe steckt häufig ein tiefes Bedürfnis: Sicherheit.

Und das Gehirn hat gelernt:

Leistung → gute Note → guter Abschluss → guter Beruf → Sicherheit.

Wenn dein Kind stolpert, kippt die innere Kette in die andere Richtung:

Stolpern → abrutschen → „es wird nichts“ → „falscher Beruf“ → „hartes Leben“

Das ist keine Logik – das ist ein Schutzprogramm.


4) Typische Ängste, die dahinterliegen (oft unausgesprochen)

Vielleicht erkennst du dich in einem oder mehreren Punkten wieder:

  • Angst vor Ausschluss: „Was, wenn es nicht mithalten kann?“

  • Angst vor Abstieg: „Was, wenn es später finanziell unsicher ist?“

  • Angst vor dem falschen Weg: „Was, wenn es den falschen Beruf wählt?“

  • Angst vor fehlender Selbstwirksamkeit: „Was, wenn es nie lernt, dranzubleiben?“

  • Angst vor Bewertung: „Was denken Lehrer / Familie / andere Eltern?“

  • Angst, versagt zu haben: „Habe ich zu wenig getan?“

👉 Diese Ängste sind menschlich. Aber sie brauchen Regulation, nicht noch mehr Kontrolle.


5) Deine Haltung kann vieles verändern ohne die Schule zu ignorieren

Es gibt zwei innere Grundhaltungen:

Haltung A: „Gefahr – wir müssen es fixen.“

  • du bist angespannt, treibst an, wirst schneller streng

  • dein Kind spürt Druck und macht eher dicht

Haltung B: „Lernweg – wir finden den nächsten Schritt.“

  • du bleibst innerlich stabil und zugewandt

  • dein Kind bleibt eher lernfähig und traut sich wieder

Der Unterschied ist nicht, ob du dich kümmerst.

Sondern: ob du es aus Angst oder aus Vertrauen tust.


6) Mini-Check-in für Mamas 

Wenn du merkst, du wirst unruhig, frag dich:

  1. Was genau befürchte ich gerade – in einem Satz?

  2. Ist das eine aktuelle Tatsache oder ein Zukunftsfilm?

  3. Welche alte Erfahrung in mir wird gerade berührt?

  4. Was braucht mein Nervensystem JETZT, um runterzufahren?

    (z. B. ausatmen, Schultern senken, kurz rausgehen, Wasser trinken)

  5. Was wäre der kleinste nächste Schritt statt „alles auf einmal“?


7) Ein Satz, der dich und dein Kind entlastet

Du kannst dir innerlich sagen:

„Das ist ein Moment, kein Urteil. Wir schauen hin – ohne Panik.“

Und deinem Kind:

„Ich sehe, es ist gerade schwer. Wir finden gemeinsam einen Weg.“

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