Kinder ermutigen – Eltern stärken

Workshop „Die Kunst (mir) eine gute Mutter zu sein“ – für mehr Leichtigkeit und Selbstfürsorge

 Gemeinsam mit meiner Kollegin Jacuqeline Dautert bietet ich wieder einen Workshop an.

Wir werden zu folgenden Fragen Impulse geben:

Gelassen erziehen – wie geht das? Welche Rhythmen und Rituale stärken uns und unsere Kinder?

Welche Entwicklungsschritte bewältigen unsere Kinder und wie können wir sie gut begleiten?

Dürfen wir erst Pause machen,wenn wir alles geschafft haben? Oder erst, wenn wir völlig erschöpft sind?

Wieviel Mama braucht das Kind (in mir)?

In diesem Workshop hinterfragen wir unsere Ansprüche, probieren neue und erholsame Strategien und Übungen aus um insgesamt ein bißchen stärker und gelassener zu werden.     

Falls sich der Schwerpunkt der Teilnehmerinnen hin zu Müttern älterer Kindern oder auch kinderlosen Frauen entwickelt, werden wir die Inhalte natürlich entsprechend den Fragen zur „Selbstbemutterung“ und Umgang mit unserem „inneren Kind“ anpassen.

Termin: 27.10.18  10.00 – 15.30 Uhr

Preis: 55,00 € (incl. Mittagessen)

Ort:
Internationales Begegnungszentrum
St. Marienthal
St. Marienthal 10
02899 Ostritz-St.Marienthal

Anmeldung bitte an:
Tel. 035823 / 77-0 DW -256
Fax: 035823 / 77 250
e-mail: blaschke@ibz-marienthal.de

 

Heute erreichte mich wieder ein Feedback…

einer Mutter nach erfolgreich abgeschlossener Behandlung ihrer Tochter und da es so berührend ist, möchte ich es gern mit Ihnen / Euch teilen!                                                                                                                                                                                                                   

„Völligheart-1450302_1920 ratlos standen wie vor einem immer panischer werdenden Essproblem unserer Tochter Hanna. Hannas Angst beim Essen zu ersticken war der Grund dafür, warum wir bei Frau Paul zur Behandlung kamen. Durch Phantasiereisen und die kinesiologische Behandlung hat Hanna die Angst fast vollständig verloren. auch die Angst vor Gewitter ist seitdem nicht mehr aufgetreten. Die in dieser Zeit schulischen Schwierigkeiten waren schon nach der ersten Behandlung weg. Für mich ist es erstaunlich, in welch kurzer Zeit die Panik schrumpfte.

Hanna hat mehr Selbstvertrauen gewonnen und weiss, dass sie keine Angst mehr haben muss, weil ihr geholfe werden kann. Sie weiss, dass sie es durch diese Anstöße selber geschafft hat, ihre Angst zu verkleinern und ist ziemlich stolz darauf.

Für mich bestand der Wunsch meine Tochter nie wieder mit solch einer panischen Angst beim Essen zu sehen. Ich habe mir von den Behandlungen erhofft, dass Hanna diese angst verarbeiten kann und nicht verdrängen muss. Dank Frau Paul hat sie es geschafft und darüber bin ich sehr stolz.

Ich selber habe auch schon kinesiologische Behandlungen bekommen und bin immer wieder erstaunt über diese Wirkung.“ Frau H.

 

Jedes Übel hat sein Gutes……

sagte meine UrOma gerne mal. Was hat nun meine längst verstorbene Oma mit meiner Arbeit zu tun?

Nichts! Ich sitze krank zu Hause  und versuche einen Sinn darin zu finden. Zum Übel des krank-seins gesellt sich Zeit den Körper zu pflegen und der Seele Raum zu geben.

Ausserdem nutze ich die Gelegenheit mal wieder einen Artikel zu schreiben und  über ein sehr schönes Erlebnis aus einer Behandlung zu berichten.

Lernmännchen web

Inzwischen sind bei mir nicht nur Kinder mit den „klassischen“ Lernschwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und Rechnen in Behandlung, sondern auch jene sehr feinfühligen, für die ein Schultag super anstrengend ist weil alle „Antennen“ weit offen sind, jeder Reiz aufgenommen und das Kind von der Fülle der Eindrücke überfordert wird. Solch ein sensibles Kind reagiert dann  z.B. extrem müde oder gereizt oder weint und schreit beim Abholen. Die Reaktionen sind verschieden und manchmal entwickelt sich daraus ein Teufelkreis der Anspannung bei Kind und Eltern.

Jetzt stellt euch mal so eine aufgeweckte und an allem interessierte Zweitklässlerin vor, die genau deswegen von ihrer Mutter bei mir vorgestellt wird. Pfiffig und freundlich durchläuft sie meine kinesiologischen Tests, hinterfragt alles, möchte alles genau verstehen und lässt sich gern auf alles Neue ein. Während der ersten Balance ließ ich sie u.a. einen Schutzmantel visualisieren, den sie sich silberfarben vorstellte.

Als sie nun zur 2. Balance kamen, erfragte ich den jetzigen Zustand und die Kleine sagte: „Alles gut, das Schreien ist weg, der Schutzmantel hat geholfen“. Na da war ich erstmal baff !! Meine Frage war dann ob es jetzt überhaupt etwas zu tun gäbe 😉

Daraufhin thematisierte sie, dass Mathe „doof“ wäre, wobei ihre schlechteste Note eine 2 ist. An der Stelle teste ich weiter und es zeigten sich mehrere einschränkende Glaubenssätze, behandelte diese und warte jetzt gespannt auf die nächste Rückmeldung der ebenso verblüfften Mutter. Vermutlich ist dies ein Kind, welches mit sehr wenigen Behandlungen schon das Behandlungsziel erreicht.

Fazit: ich liebe diese Arbeit und geniesse es die Veränderungen zu begleiten!

Ein Bilderbuch für Flüchtlingskinder mit Trauma

„Die Hamburgerin Susanne Stein ist gelernte Pädagogin mit psychologischer Zusatzausbildung. Das Thema Krieg und Flucht hat sie im Laufe ihres Lebens öfter beschäftigt. Immer wieder hat sie mit Menschen gearbeitet, die ihr Zuhause verlassen mussten, seien es Heimkinder oder Asylbewerber. Im Herbst 2013 packte sie eine Kiste mit Spielsachen und Süßigkeiten und fuhr in eine Unterkunft. Sie lernte Kinder und Familien kennen, die Ängste mit sich herumschleppten – und sie lernte dort auch neue Freunde kennen. Danach schrieb sie ein Bilderbuch, mit dem traumatisierte Kinder ihre schlimmen Erlebnisse verarbeiten lernen sollen. Das Buch und der angegliederte Leitfaden für Eltern können auf Deutsch, Englisch, Arabisch und Farsi kostenlos heruntergeladen werden.
http://www.susannestein.de/VIA-online/traumabilderbuch.html
Im Interview spricht Susanne Stein über das Buch und seine Entstehung: „Wie sind Sie auf die Idee gekommen, das Buch zu schreiben?

Stein: Ich habe gesehen, dass die Eltern mit dem Phänomen der mitgebrachten Ängste, der Traumatisierungen zum Teil überfordert waren. Auch weil sie das Phänomen nicht kannten. Ich wollte diese Familien etwas entlasten. Wenn Eltern mit ihren Kindern nicht zurechtkommen, sind sie traurig und sie schämen sich auch irgendwann, weil sie nicht mal mehr die Kinder erziehen können. Und die Kinder schämen sich, weil sie es ihren Eltern nicht recht machen können. Da die Betroffenen nicht alle therapeutische Unterstützung bekommen, wollte ich mit meinen Mitteln etwas tun.

Wie funktioniert das Trauma-Bilderbuch?
Stein: Traumatisierte Menschen haben vor allem Angst und brauchen Stabilisierung, auch durch positive Rückmeldung und Zuwendung. Dann geht es auch um Ressourcenaktivierung, sie müssen sich wieder als Menschen erleben können, die auf ihre Stärken schauen und auf deren Stärken geschaut wird. Und es geht um Entlastung dadurch, dass man versteht, dass Trauma ein Phänomen ist, das sich beschreiben lässt, das viele betrifft und das nichts mit Schuld oder Schwäche zu tun hat. Man kann daran erklären, dass die Traumatisierung für das betroffene Kind zwangsläufig aus einer überwältigenden Angstsituation entstanden ist. Durch das Bilderbuch haben viele Menschen wieder etwas Zuversicht und Hoffnung geschöpft. Manche haben auch eine Therapie begonnen.“ Das ganze Interview von Sahar Nadi finden Sie hier:
http://www.ndr.de/903/Interview,stein308.html

 

” Kinder ermutigen – Eltern stärken!”

 

Das Team der Interdisziplinären Frühförder- und Entwicklungsberatungsstelle Bautzen feiert das 20-jährige Bestehen der Einrichtung und hat mich eingeladen  innerhalb dieser Feierlichkeiten meinen Workshop für Eltern, Erzieher und Interessierte anzubieten!

In diesem einstündigen Workshop wird es um Bedürfnisse von Kindern und Eltern gehen, was dabei  hilft die Grundgedanken einer positiven Erziehung im ganz normalen Familienalltag umzusetzen, wie können wir Eltern unsere Kinder in Problemsituationen bestärken und was benötigen Eltern selbst um genau das auch zu können statt selbst frustriert und genervt zu reagieren.

Mit im Gepäck für Sie: Übungen zum Ent-stressen, die Sie sofort ausprobieren und als Anregungen mitnehmen können.

Dazu lade ich Sie herzlich ein. Weitere Infos finden Sie in der Rubrik „Kurse-Workshops-Veranstaltungstermine“.

 

Grenzen setzen – wo sind Ihre persönlichen Grenzen?

 

Wissen Sie schon wo Ihre eigenen Grenzen liegen und weshalb dies so ist? Oder wissen sie zunächst mal was sie NICHT wollen aber noch nicht WAS sie wollen?

 Oft erkennen wir unsere ganz persönlichen Grenzen daran, dass sie von jemandem überschritten werden, in einer konkreten Situation in der Sie und Ihr Partner verschiedener Meinung sind, Ihnen jemand zu nahe tritt oder Sie sich vielleicht „angegriffen“ fühlen ohne genau sagen zu können weshalb.

 Vielleicht nehmen Sie sich 10 min Zeit für eine Übung und erstellen sich eine Liste der Dinge, die Sie für Ihren Familienalltag gut und wichtig halten und der Dinge, die Sie nicht wollen? Falls es leichter für Sie ist, beginnen Sie mit letzterem und schauen danach was Sie sich stattdessen wünschen.

 Im nächsten Schritt fragen Sie sich ob Sie sich  trauen Ihre Wünsche und Bedürfnisse zu äußern. Tun Sie das leicht und mühelos? Glückwunsch! Sie können bereits gut für sich sorgen!

 Oder zögern Sie noch Ihre Wünsche anzumelden? Wunderbar, dann haben Sie schon bemerkt wo Sie ansetzen können!

 Sie haben jederzeit ein Recht darauf „Ich will..“ oder „Ich will nicht…“ zu sagen oder auch Ihre Meinung zu ändern! Vor allem dürfen Sie jederzeit die Entscheidung treffen ein neues Verhalten auszuprobieren! Tatsächlich? Können Sie sich dies vorstellen oder regt sich Widerstand bei dem Gedanken? „Ich kann doch nicht plötzlich………….was werden denn mein Mann / meine Frau / meine Kinder von mir denken……….darf ich das überhaupt??

Damit das gelingt ist es zunächst wichtig  etwas zu tun um Ihren Selbstwert zu stärken. Denn dieser ist sehr oft der Grund dafür sich übermässig anzupassen, die eigen Grenzen überschreiten zu lassen, es immer allen recht zu machen, sich stets und ständig zu entschuldigen, verpassten Gelgegenheiten nachzutrauern…..

Ich bin mir sicher,dass es Ihnen leicht fallen wird eine Liste Ihrer Schwächen zu erstellen. Tun Sie es und dann stehen Sie dazu statt sich ständig zu rechtfertigen oder entschuldigen. Kritisieren Sie höchstens einzelne Verhaltensweise aber nicht sich selbst als Person. Sie sind, mit allen Stärken und Schwächen, ein liebenswerter und wertvoller Mensch!

Schreiben Sie ein persönliches Fazit unter Ihre Liste, so oder ähnlich:

“ Ich akzeptiere alle diese Schwächen als  einen Teil von mir, und ich liebe mich mitsamt alldem, was da steht. Niemand ist perfekt und ich muß es auch nicht sein. Ich bin okay so wie ich bin“.

Lesen Sie Ihr persönliches Fazit über mehrere Wochen hinweg täglich und möglichst laut. Selbst wenn Sie es noch nicht glauben sollten, was häufiger vorkommt als Sie ahnen, tun Sie es dennoch! Lassen Sie es in sich nachklingen und beobachten Sie was sich in Ihren Denk- und Fühlgewohnheiten verändert.

 

 

 

 

 

 

Grenzen setzen innerhalb der Familie?!

Ja – Nein –Vielleicht – Manchmal? Sind Sie sich schon sicher selbst welche zu brauchen und ebenfalls für den Familienalltag mit Kindern? Oder schwanken sie noch zwischen Ja und Vielleicht?

 Früher waren Grenzen, die Eltern ihren Kindern setzten, klare „Gesetze und Vorschriften“.

 Das strikte System der Vorgaben was gut sei fürs Kind begann schon z.B. mit der Regel sein Neugeborenes nur aller 4 Stunden zu stillen. Diese und viele, viele weiteren Regeln wurden übernommen und weitergegeben als etwas allgemeingültiges, was „man“ tut und gaben damit auch Sicherheit und Orientierung.

 Nie war es leicht Kinder dazu zu bewegen sich an diese zu halten und funktionieren konnte es nur weil Eltern auf ihrer Machtposition beharrten.

Es folgte die Zeit der antiautoritären Erziehung, in der den Kindern völlig freier Handlungsspielraum gewährt wurde… was sich ebenfalls nicht bewährt hat.

 Angekommen sind wir in einer Zeit eigener, individueller Entscheidungen und zu Recht haben viele Eltern das Gefühl, dass es dennoch nicht leichter geworden ist die Kinder durch den Alltag zu begleiten.

 Was sind Grenzen und wofür benötigen wir sie?

 Grenzen sind allgemeingültige aber auch sehr persönliche Normen und Regeln, von denen wir selbst überzeugt sind.

Praktisch heißt das zu wissen was uns wichtig ist: sollen die Kinder die Schuhe ausziehen wenn sie in die Wohnung kommen? Legen wir wert darauf gemeinsam zu essen? Wollen wir uns während der Mahlzeiten unterhalten oder nicht und wenn ja, regeln wir an der Stelle auch Konflikte? Dürfen die Kinder Computer spielen solange sie wollen? Ist es wichtig, dass sie lernen ihre Spielsachen an ihren Platz zurück zu stellen?

 Neben diesen organisatorischen Grenzen gibt es noch persönlichere: benötigen Sie auch mal Raum und Zeit für sich, ohne Kinder und gestehen sich diesen auch zu? Dürfen die Kleinen jederzeit an Ihnen herumklettern? Lassen Sie Ihre Telefonate durch Ihre Kinder unterbrechen? Manchmal? Regelmäßig? Reagieren Sie irritiert wenn Ihre Kinder Kraftausdrücke benutzen oder stört es Ihr Wohlbefinden nicht?

 Alle diese Fragen münden unweigerlich in der Frage „Wo sind Ihre eigenen Grenzen?“, auf die ich in meinem nächsten Artikel eingehen werde.

Bis dahin wünsche ich Ihnen einen gute Zeit!

 

Was tun wenn Kinder unkonzentriert und unruhig sind?

Konzentration ist die Fähigkeit, sich innerlich zu sammeln und alle Kräfte auf ein bestimmtes Ziel zu lenken. Störungen werden ausgeblendet“

Für den Alltag der Schulkinder bedeute das, dem Lernstoff eine Zeit lang alle Aufmerksamkeit zu schenken. Diese Fähigkeit bildet sich mit dem Schulalter zunehmend heraus. Schwankungen in der Zeitspanne, in der volle Konzentration möglich ist, sind völlig normal und kennt auch jeder Erwachsene. So ist z.B. beim gesunden Kind nach ca. 20 min ein Wechsel der Lernmethode nötig, eine kurze Bewegungs und/oder Trinkpause angesagt.

Unkonzentrierten Kindern fällt es schwerer ihre Aufmerksamkeit zielgerichtet einzusetzen. Sie lassen sich gern und leicht ablenken, träumen vor sich hin, sind zerstreut und machen Flüchtigkeitsfehler, vergessen oder übersehen leicht etwas.

Normalerweise ist Konzentrationsmangel eine vorübergehende Erscheinung und kann verschiedenste Ursachen haben: Unter-oder Überforderung, mangelnde Bewegung, Kummer, Schmerzen, unausgewogene Ernährung oder auch zuviel Zeit vor dem Fernseher oder Computer verbrachte Zeit, zu wenig Schlaf.

Konzentrationsprobleme treten ebenfalls und verstärkt bei verschiedenen Krankheitsbildern auf. Der Verdacht auf Erkrankungen aus dem Bereich AD(H)S erfordert eine sorgfältig  erstellte ärztliche Diagnose und einen individuellen Behandlungsplan.

Wie können Sie die kindliche Konzentration fördern?

Sie können Ihr Kind durch verschiedene Dinge motivieren:

  • ermöglichen Sie Ihrem (Grundschul)Kind regelmäßige Ruhephasen, in denen es träumen und spielen kann
  • sorgen Sie für ausreichend Schlaf
  • gestalten Sie die Freizeit Ihres Kindes mitverschiedenen Anregungen, jedoch ohne „Freizeitstress“, achten Sie auf genügend Bewegung
  • legen Sie feste Zeiten für Fernsehen und Computerspiele fest und begrenzen Sie diese altersgerecht
  • überprüfen Sie die Ernährungsgewohnheiten in Ihrer Familie
  • spielen Sie miteinander konzentrationsfördernde Spiele, die Sie auch nach Unterrichtsfächern aussuchen können. z.B. Buchstabenrätsel und Reime für den Deutschunterricht oder Zahlenbilderrätsel falls Ihr Sprößling eher in Mathematik gedanklich abschweift

Bei längerfristigem und höherem Bedarf kann ausserdem noch geschaut werden ob Ihr Kind eine weitere Unterstützung z.B. über ein Nahrungsergänzungsmittel benötigt. Sprechen Sie mich an wenn Sie für Ihr Kind eine gezielte Förderung von Aufmerksamkeit und Konzentration benötigen!

 

Das Selbstbewusstsein unserer Kinder stärken!?

Nicht nur wir Eltern sollten über ein gutes Selbstbewusstsein verfügen, auch unsere Kinder benötigen diese Stärke oder eben Unterstützung an dieser Stelle!

Möglich wird diese Unterstützung zum Beispiel durch eine positive Kommunikation mit dem Kind.

Einige Beispiele dafür:

1. Trauen Sie Ihrem Kind etwas zu!

    Nicht: „Achtung, du fällst gleich da herunter!“

   Besser: „Halte dich gut fest! Prima, gut gemacht!“

 

2. Loben sie Ihr Kind mehr als sie es kritisieren!

    Nicht: „Schau mal, du hast schon wieder Fehler gemacht bei den Hausaufgaben!“

    Besser: “ Schön, du hast schon viele Wörter richtig geschrieben!“

 

3. Stellen Sie keine Vergleiche an!

    Nicht: „Nimm dir mal ein Beispiel an deiner Schwester, sie ist viel fleißiger!“

    Besser: “ Mach es so gut du kannst!“

 

4. Knüpfen Sie Ihre Liebe nicht an Bedingungen!

    Nicht: Wenn du heute wieder so ein Theater veranstaltest beim Zubettgehen, habe ich dich nicht mehr lieb!“

    Besser: „Denkst du, du schaffst es heute zügig zu Bett zu gehen?“

 

5. Unterscheiden Sie zwischen dem Verhalten des Kindes und seiner Person!

    Nicht: „Du bist böse, ich mag dich nicht“

    Besser: „Ich mag es nicht, wenn du herumschreist!“

 

6. Sie und Ihr Kind dürfen stolz auf sich sein!

    Nicht: „Eigenlob stinkt“ oder „Bilde dir nur nichts auf die gute Note ein“

    Besser: Ich bin stolz auf dich,dass du eine gute Note geschrieben hast!“

 

7. Kinder fühlen sich für die Befindlichkeit der Eltern verantwortlich!

     Orientieren Sie Ihr Kind über Ihre Befindlichkeit!

     Nicht: “ Wegen dir habe ich schon wieder Kopfschmerzen!“

     Besser: “ Mir geht es heute nicht so gut. Ich bin müde und gereizt,das hat nichts mit dir zu tun! Laß mich etwas in Ruhe und ich bin dann wieder für dich da!“

Kinder lernen am Beispiel und an Vorbildern! Mit Hilfe einer positiven Kommunikation fördern Sie die Entwicklung des Kindes und gehen mit seinem Verhalten in einer konstruktiven und nicht verletzenden Weise um. So können sie Ihren Kindern helfen, ihre Fähigkeiten zu entwickeln und ein positives Selbstbild aufzubauen.

 

Was hat unser Selbstwert mit der Erziehung unserer Kinder zu tun?

Neulich wurde ich gefragt was man sich konkret unter Möglichkeiten zur Selbstwertfindung vorstellen können. Eine gute und wichtige Frage!

Steht doch davor die Erkenntnis, dass unser Selbstwertgefühl eine Stärkung benötigt. Besonders deutlich wird dies im Rahmen unserer Elternrolle. Wir alle wollen gern unsere Kinder zu klaren, starken, selbst-sicheren Persönlichkeiten erziehen. Doch was passiert in uns wenn unser Nachwuchs genau das auslebt, indem er z.B. deutlich seine Meinung vertritt oder fordernd auftritt um seine Bedürfnisse zu erfüllen? Fühlen wir uns nicht oft hilflos,unsicher wie wir reagieren sollten weil wir uns gar nicht sicher sind, was nun „richtig“ ist oder wir uns verärgert fühlen?

Orientieren wir uns daran,wie wir selbst erzogen wurden, was „man“ tut oder trauen wir uns einen eigenen Erziehungsstil, trauen wir uns Fehler zu machen und uns dafür zu entschuldigen?

Dieser „Fragenkatalog“ ließe sich beliebig lang fortsetzen um herauszufinden wo Ihr ganz persönlicher „Knackpunkt“ liegt.Fühlen Sie sich attraktiv,klug, beliebt, wissen was Sie wollen und fühlen sich in der Lage das zu erreichen?

 Ein gering ausgeprägtes Selbstwertgefühl zeigt sich in vielen verschiedenen Situationen, u.a. in der Antwort „Nein“ auf diese Fragen und auch in den Reaktionen im Alltag mit Kindern.

Eine erste und vielfach nützliche Antwort darauf ist die Übung sich selbst zu akzeptieren. (Näher beschrieben „im Artikel Starke Kinder brauchen starke Eltern“).

Nur wenige wissen, dass die Fähigkeit,

andere zu lieben,

erst durch die Liebe zu sich selbst ermöglicht wird“

                                                                                                                               Wayne Dyer

Uns selbst zunächst einmal zu akzeptieren mit allem, was uns ausmacht, bedeutet achtsam mit uns selbst zu sein. Es bestärkt uns, uns selbst zu mögen auch mit Fehlern, Ecken und Kanten, zu wissen was wir können und hilft uns beim Umsetzen unserer Wünsche und Ideen.

Möglicherweise liegt Ihnen jetzt ein ja,aber………auf der Zunge und die Befürchtung zum „Egoisten“ zu werden. Nein, seien Sie unbesorgt und gehen Sie sogar einen Schritt weiter mit einem

                                                                                                     Kleinen persönlichen Begrüßungsritual

Lächeln Sie sich morgens im Spiegel bewusst an und sagen sich ein paar nette Worte.

Fällt Ihnen das schwer? Nochmal: seien Sie unbesorgt, denn damit haben viele Menschen Schwierigkeiten.

Vielleicht versuchen Sie es auch mal humorvoll im Sinne von „ich kenn´ dich heut morgen nicht aber ich wasche/schminke dich trotzdem“ 😉

Nach ein paar mal werden sie feststellen, dass das befremdliche Gefühl sich auflöst und sich etwas in Ihrer inneren Haltung verändert.

 Für Fragen dazu steht Ihnen mein Kontaktformular zur Verfügung und um nichts zu verpassen, können Sie gern meine Artikel über den orangefarbene RSS-Button abonnieren.

Ihre

Manja Paul